“Jeder und jede Mitarbeitende trägt Verantwortung für die Qualität unserer Arbeit.”
René, was bedeutet eigentlich ISO?
Wir Qualitätler sprechen von Normen und Standards. ISO steht für die Internationale Organisation für Normung und ist verantwortlich für die Entwicklung internationaler Standards. Eine ISO-Zertifizierung signalisiert, dass ein Produkt oder Prozess bestimmte globale Qualitäts-, Sicherheits- oder Effizienzstandards erfüllt.
Dies steigert das Vertrauen bei Kunden und Partnern und fördert die Vereinheitlichung in globalen Märkten. In letzter Zeit arbeitet man aber an einer Harmonisierung mit z.B. amerikanischen Standards, etwa für Medizinprodukte.
Und wie läuft so eine Zertifizierung ab?
Wir arbeiten mit einer externen Akkreditungsstelle zusammen. Nach einer Erstzertifizierung findet alle 3 Jahre eine Rezertifizierung statt. Dazwischen finden Aufrechterhaltungsaudits statt.
Jede Organisation tut gut daran, die Anforderungen laufend zu erfüllen, um nicht erst kurz vor dem Audit in Stress zu geraten. Periodisch gibt es auch Kundenaudits. Ich muss sagen, aus diesen lernen wir am meisten!
Welche Zertifzierungen hat die Hakama?
Für uns bei der Hakama sind besonders die Normen ISO 9001 und 13485 für Medizinaltechnik als Gesamtbetrachtung von Management-Systemen wichtig. Die EN 15085-2 und 3834-2 beschreiben spezielle Verfahren für Schweisstechnik und Verbindungen und Schienenverkehr. Oft geht es um die Sicherheit von Menschen, da ist es wichtig, dass genau hingeschaut wird.
Wie wichtig ist die Zertifzierung für Kunden?
Sehr wichtig! Es gibt Kunden, die nur bei zertifizierten Unternehen einkaufen. Das hat auch rechtliche Gründe wie Gewährleistung und Produkthaftung. Manche Rohstofflieferanten sind auch mit Embargos belegt, da muss man drauf achten. Wir bilden ja die ganze Prozesslandschaft entlang der Wertschöpfungskette ab.
Welchen Tipp kann man Unternehmen geben, die sich zertifizieren wollen?
Grundsätzlich kann sich jede Organisation zertifizieren; produzierende Unternehmen, aber auch Dienstleistungsanbieter, Behörden, Schulen oder Spitäler. Es ist schon ein aufwendiger Prozess. Für kleinere Organisationen gibt es aber auch Anbieter, die bei der Zertifizierung unterstützen.
Gibt es noch Baustellen bezüglich ISO?
Wir haben einen guten Datenpool für Abweichungs- Management. Kundenbeanstandungen, Reklamationen, interne Fehlermeldungen und Lieferantenbeanstandungen werden dort erfasst und ausgewertet.
Wir korrigieren zwar schnell, müssen aber die Erkenntnisse noch besser in den Alltag einbauen und umsetzen. Daran arbeiten wir intensiv und haben uns in der letzten Zeit auch schon massiv gesteigert.
Was reizt Dich an der Qualitätssicherung?
Die operative Qualitätssicherung ist mein Steckenpferd: Also das Thema Fehlerkultur und wie man Verschwendung reduziert. Letztendlich soll ja alles dem Kunden nutzen.
Und wie sieht es intern aus?
Wir schulen natürlich die Mitarbeitenden in ihrem konkreten Bereich. Für jeden Teilprozess ist definiert: Wer macht was? Und bis wann? Dies geht von der Teamleiter-Ebene bis zu den einzelnen Mitarbeitenden. Die Dokumentation von Arbeitsschritten ist besonders wichtig, auch wenn es Aufwand bringt. Denn alles, was nicht geschrieben steht, ist quasi nicht existent.
Was wünschst Du Dir für die Zukunft?
Ich gehe bald in den Ruhestand, doch was ich aus jahrzehntelanger Praxis auch an meine Nachfolge mitgeben möchte, ist Folgendes: Jeder und jede Mitarbeitende trägt Verantwortung für die Qualität unserer Arbeit. Wir streben eine Null-Fehler-Kultur an und lernen kontinuierlich aus vergangenen Fehlern, um unsere Prozesse und Ergebnisse nachhaltig zu verbessern. Jeder kann die Qualitätssicherung vorantreiben: Erkennen, wenn etwas nicht stimmt; Ideen einbringen, wie Abläufe besser gestaltet werden können; und neue Erkenntnisse in den Arbeitsalltag integrieren. Das wäre meine Idealvorstellung.
Wir haben mit René Heutschi, bis Juni 2026 Leiter Qualitätssicherung bei Hakama, gesprochen.
Schildern Sie uns Ihr Wunschprojekt! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.












Mit dem neuen Ultrakurzpulslaser eröffnen sich Ihnen, gerade in der Medizintechnik neue interessante Möglichkeiten der perfekten Lasermarkierung auf Metallen aller Art, die wir auf unseren neuesten Feinblechlösungen für Geräte namhafter Hersteller mit hervorragenden Vorteilen anbringen:
für fast jedes Material
auch auf lackierten Oberflächen
extrem resistent gegen abrasive, chemische und Strahlenbelastung
Gleicher Kontrast bei allen Lichteinfalls- und Betrachtungswinkeln
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Fortlaufende Seriennummern möglich
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Eine satte Schwärzung der Oberfläche von Metallen erreicht man durch die Verwendung des Ultrakurzpulslasers, dem einzigartigem PERMAblack -Verfahren oder auch Dunkelmarkierung. Die mit diesem Laser erzeugten Markierungen und Beschriftungen erscheinen tief schwarz und das, im Gegensatz zu Anlassfarben, unabhängig vom Betrachtungswinkel. Werden korrosionsbeständige Teile mit dem Ultrakurzpuls Laser schwarz markiert, sog. Black Marking, ist eine anschließende Passivierung (Schutz vor Korrosion) der markierten Fläche, im Gegensatz zu einer Laserbeschriftung durch Nanosekundenlaser, nicht mehr nötig. Eine besonders interessante Anwendung ist das Dunkel- oder Schwarz-Markieren von eloxiertem Aluminium. In diesem Fall ist selbst unter einem Elektronenmikroskop keine Veränderung der Oberflächenstruktur feststellbar. Dennoch ist die Markierung oder Beschriftung tief schwarz, vom Betrachtungswinkel unabhängig und vollkommen abriebfest. Metalle, bzw. metallische Legierungen, die sich für dieses Verfahren eignen sind beispielsweise: Edelstähle, diverse medizinische Stähle, Kupfer, Edelmetalle wie Gold, eloxiertes oder unbehandeltes Aluminium, u.v.a.m. Die hohe Präzision der Laserbeschriftung oder Lasermarkierung auf alle Metalle und die dauerhafte Lesbarkeit innerhalb der Lebensdauer von Produkten, anspruchsvollsten Bedingungen und kritischen Einflussfaktoren ist besonders wichtig in den folgenden Bereichen: