Kürze Bearbeitung dank Daten-Austausch
Ein optimaler Datenaustausch von CAD-Dokumenten erfolgt entweder direkt über das DWG-Format von AutoCAD oder über die beiden Schnittstellenformate STEP für das
3D-Modell und PDF für die 2D-Zeichnung.
Grundsätzlich können sowohl 2D- wie auch 3D-Daten übernommen werden.
Austauschformate 2D/3D-Modelldaten
Dateiformat |
Release |
| DWG | bis und mit R2006 |
| STEP | AP203 / AP214 |
| DXF | bis und mit R2004 |
| IGES | bis und mit R5.3 |
| SAT (ACIS) | bis und mit R7.0 |
| STL | Stereolithographie |
| bis und mit R7 | |
| Grafikformate | alle gängigen Grafikformate wie JPG, BMP, TIF, WMF, EDRW (E-Drawing), 3DS, VRLM, EPS, IDF, WMF, BMP |
Konstruktionshinweis zu Biegeradien
Beim Austausch von 3D-Daten ist bei der Konstruktion der Blechteile auf die Aus-
bildung der Biegeradien zu achten. Beim automatischen Erzeugen einer Abwicklung
wird aufgrund der vorhandenen Biegeradien der Abzug für die jeweilige Biegekante berechnet. Prinzipiell ist es von Vorteil, wenn die Blechteile scharfkantig ausgebildet sind, das heisst sowohl Innen- wie auch Aussenradius sind Null. Meist ist dies jedoch nicht möglich und auch nicht sinnvoll. In diesem Fall kann nach folgenden Regeln vorgegangen werden:
Typ |
Innenradius |
Aussenradius |
| Normale Abkantung | 0,20 mm | 0,20 mm + Blechdicke |
| Stufenkantung | 0,10 mm | 0,10 mm + Blechdicke |
| Faltung (180°-Biegung) | 0,01 mm | 0,01 mm + Blechdicke |
| grosse Radien | Radius | Radius + Blechdicke |
Alle 3D-Modelle sollten in allen Abkantungen eine konstante Blechdicke besitzen.

